Holländischer Pavillon: Neue Investoren im Boot

Für das Studentenhochhaus neben der Pavillonruine gibt es ein Joint Venture mit einer Firma aus dem Schwäbischen. Auch für den Pavillon selbst laufen Verhandlungen zum Umbau.

Hannover. Seit 18 Jahren verfällt der holländische Expo-Pavillon zur Ruine – jetzt gibt es erstmals echte Fortschritte beim Revitalisierungskonzept. Das zur Bremer Zech-Gruppe gehörende Unternehmen Wohnkompanie Nord, die das spektakuläre Gebäude neu nutzen und daneben ein Appartmenthaus für Studenten errichten will, hat einen Partner gefunden. Mit dem schwäbischen Unternehmen i-Live wurde ein Joint Venture geschlossen, sie gelten als Experten im Entwickeln von Mikroappartments. i-Live will das 17-geschossige Studentenhaus später auch langfristig betreiben. Man wolle das Pavillonareal „wieder zu einem Wahrzeichen mit nationaler und internationaler Bedeutung entwickeln“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung.

Auch für die Nutzung des Pavillons selbst sei man in guten Vertragsverhandlungen, sagt Wohnkompanie-Sprecher Holger Römer, in einigen Wochen könne man darüber sprechen, wer dafür die Partner seien sollen. Das Gebäude soll gemeinsam mit dem holländischen Architekturbüro MVRDV entwickelt werden, von dem das Gebäude stammt.

~ erschienen am 02.07.2018 in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ) ~

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